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Impressum-Anbieterkennzeichnung Die nachstehenden Titel vermitteln wertvolle Informationen über das Thema Todesstrafe und lassen erkennen, dass diese keine wirksame Waffe gegen das Verbrechen darstellt und aus menschenrechtlicher, ethischer und moralischer Sicht verwerflich ist. Die vorgestellten Bücher und Magazine langweilen nicht durch seitenlange trockene theoretische Abhandlungen, sondern überzeugen durch ihre lebendigen, leicht verständlichen und gut nachvollziehbaren Ausführungen. Dem in Menschenrechtsfragen Unerfahrenen wird so die problemlose und rasche Einarbeitung in die Thematik ermöglicht.
Das Buch ist die Grundlage des gleichnamigen Films. Die katholische Ordensschwester Helen Prejean betreut seit Anfang der 80er Jahre Todestraktinsassen in Angola, dem Staatsgefängnis des US-Bundesstaates Louisiana. In ihrem autobiographischen Werk berichtet die Autorin über die letzten Monate im Leben der beiden Häftlinge Elmo Patrick Sonnier und Robert Willie, die sie bis in die Todeskammer seelsorgerisch begleitet hat. Auf eindrucksvolle Weise schildert Sr. Prejean die seelischen Abgründe zwischen Gut und Böse, die sich in der Psyche der beiden Schwerverbrecher auftun sowie die nervenzerreissenden Bemühungen, die Vollstreckung des Todesurteils mit rechtlichen Mitteln zu verhindern. Neben der Hilfe für die beiden Schwerverbrecher bringt Helen Prejean auch den Mut auf, den Angehörigen der getöteten Opfer ihre Hilfe anzubieten, ihnen beizustehen und mit ihnen Kontakt zu halten. Eindrucksvoll wird hier die Gratwanderung zwischen zwei Extremen - einerseits die Hilfe für zum Tode verurteilte Schwerverbrecher, andererseits gleichzeitig auch die Hilfe für die Angehörigen von Verbrechensopfern, beschrieben. Sr. Helen Prejean verdeutlicht, dass es falsch ist, nur den zum Tode Verurteilten beizustehen, während die Opfer und deren Angehörigen sich selbst überlassen bleiben. Der aktive Kampf gegen die Todesstrafe erfordert auch die Unterstützung der Opfer und ihrer Angehörigen. Auch die Rolle des Staates und seiner Institutionen in Bezug auf die Todesstrafe wird näher beleuchtet. Das Buch überzeugt außerdem durch reichhaltiges faktisches Material zum Thema Todesstrafe. Der Leser wird animiert, sich sowohl mit der Person des Täters als auch mit der Person des Opfers sowie dessen Angehörigen näher zu beschäftigen und sich mit der Bedeutung der Schlagworte Rache, Sühne und Vergebung zu befassen. Zudem wirft das Buch die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Todesstrafe auf.
Die Autorin wurde als 16-jährige von eben dem Robert Willie vergewaltigt, über den Sr. Helen Prejean in ihrem Buch Dead Man Walking (s. o.) berichtet. Der damalige Freund der Autorin wurde dabei fast zu Tode geprügelt. Debbie Morris schreibt aus der Perspektive des Opfers und berichtet, dass ihr die Hinrichtung des Täters keinen richtige Frieden brachte. Interessant ist die Schilderung ihrer Begegnung mit Sr. Helen Prejean. Die Ausführungen in diesem Buch sind in sehr bewegender und beeindruckender Form gehalten.
Die internationale Menschenrechtsorganisation amnesty international berichtet über gravierende Verstöße gegen die Menschenrechte in den USA bei Festnahmen, Vernehmungen sowie bei Inhaftierungen. Das Buch schildert ausführlich die willkürliche und rassendiskriminierende Vorgehensweise des US-Rechtssystems. Auch die Todesstrafe mit ihren willkürlichen und oftmals rassendiskriminierenden Zügen wird ausführlich thematisiert. Das Buch unterbreitet am Ende einer jeden thematischen Darstellung Vorschläge zur Beendigung solcher Mißstände.
Das Magazin Death Row erscheint sechsmal jährlich und vermittelt Informationen über die Todesstrafenpraxis und zu den strafrechtlichen Gegebenheiten in den einzelnen US-Bundesstaaten. Außerdem wird über aktuell anstehende sowie bereits durchgeführte Hinrichtungen berichtet. Nicht zu kurz kommen auch die Informationen zu den Verbrechen, die zu den Todesurteilen geführt haben. Aktuelle Reportagen aus den Todestrakten der Vereinigten Staaten sowie ein Forum für Leser und Brieffreundschaften mit Todestraktinsassen runden das Angebot ab.
Mumia Abu-Jamal, offensichtlich unschuldig zum Tode verurteilt, schreibt in seinem Buch über das Leben im Todestrakt. Er zeigt die dunklen Seiten des amerikanischen Strafvollzugs auf. So erfährt der Leser aus erster Hand, welch erschütternde und grausame Dinge sich in Amerika's Todestrakten ereignen. Das Buch macht deutlich, daß die Todesstrafe und die Haftbedingungen in US-Gefängnissen in der Tat inhuman sind und mit den internationalen Menschenrechtsstandards nicht in Einklang stehen.
Die Werke der Autoren Becker/Küppersbusch und des Autors Richard Evans beschäftigen sich ebenfalls mit dem Thema Todesstrafe. Obwohl diese Bücher eine Fülle von Informationen enthalten, sind sie keineswegs nur für Juristen gedacht und auch für Laien verständlich.
Dieses Taschenbuch beschreibt das Leben der Todestraktinsassen von Huntsville, Texas und berichtet über die Todeskandidaten, deren Angehörige, Opfer, Wärter und Rechtsanwälte.
A
Preference for Vengeance:
Capital
Punishment on the 25th anniversary of Furman vs.
Georgia Promises
to keep: Stephen
B. Bright, Patrick J. Keenan Counsel
for the poor; the death penalty not for the worst The
death penalty: Casualties and costs of the war on crime Will
the death penalty remain alive in the twenty-first century?:
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